Beitrag vom 25 April 2008 13:51

Es müssen nicht immer nur die strengen Jugendschutzverordnungen sein, weswegen die Spieler lieber zu einer Importversion, statt zur einem deutsche Spiel, greifen. Manchmal kommt das Spiel schon Wochen früher in den USA auf den Markt, manchmal fehlen Bonusinhalte in der »Inlandsversion« und manchmal schafft es ein Spiel gar nicht erst nach Deutschland.
Sieht man Richtung Sony und die PlayStation 3 ist eine Importversion heutzutage glücklicherweise kein Problem mehr. US-Spiel gekauft, ab in die PAL-Konsole damit und es kann losgehen. Genau so wollte man es zu Zeiten einer PS1 oder PS2 auch schon haben. Statt einer Lösung gab es damals Mod-Chips mit Nebenwirkungen, die für die Hersteller alles andere als vorteilhaft waren. Die Probleme mit den Regionalcodes sind aber längst Geschichte. Sollte man zumindest meinen.
Das aktuelle Beispiel zeigt, dass es auch wieder anders geht. Statt Regionalcodes auf den Blu-rays, sind diese nun in die Downloads gewandert und schwingen dort ihre Landesflaggen. Dabei sollte ja gerade das Internet die globale Spielwiese für alle sein. So funktioniert zum Beispiel ein im deutschen PlayStation-Store gekauftes Variety-Map-Pack für Call of Duty 4 nicht mit der US-Version des Spiels.
Wer auf legalem Weg nur Zugriff auf den deutschen Store hat, kommt nur an den deutschen Download ran und benötigt folglich auch die deutsche Version des Shooters. Für einige war das gestern eine 9,99 Euro teure Überraschung. Infinity Ward soll aber bereits mit Sony an einer Lösung arbeiten.
Aber auch andere Spiele hatten und haben so ihre Probleme mit den »regionalen Downloads«. So klagten (oder klagen immer noch?) viele Warhawk-Importeure der Blu-ray-Version über nicht funktionierende Add-Ons und dann ist da schließlich noch Lair. Hier gilt das selbe wie für Call of Duty 4. Wer die US-Version des Spiels besitzt, muss auch die Erweiterung aus dem US-Store laden. Bei Lair interessiert das vermutlich kaum jemanden. Bei CoD4 bekommen Sony und Infinity Ward aber hoffentlich die Bude eingerannt, so dass es vielleicht auch bei Downloads irgendwann »Einer für alle« heißt.











