Beitrag vom 25 November 2008 19:55
Ein passendes Spiel zu einem Film zu machen ist ja immer so eine Sache. Meistens geht der Versuch schief und so spontan fällt mir als einzigstes Exemplar in meiner Sammlung nur »King Kong« (Xbox 360) ein. Ein paar Wochen nach dem Kinobesuch von »James Bond: Ein Quantum Trost« ist die PS3-Version jetzt als Leihgabe im MacVillage eingetrudelt.
Viel erwartet hab ich vom neuen Bond-Spiel allerdings nicht und vielleicht bin ich deswegen auch einigermaßen positiv überrascht. Das Game bekommt zwar nicht mehr als 70-75 Prozentpunkte, ist aber durchaus für einen kleinen Ausflug ins Bond-Universum zu gebrauchen. Viele Szenen aus Casino Royal und Ein Quantum Trost sind gut auf das Spiel übersetzt worden. Zur allgemeinen Stimmung trägt natürlich auch die Stimme von Daniel Craig bei, ebenso wie die vielen bekannten Sound-Themes aus den Bond-Filmen.
Spielerisch und technisch gibt es natürlich auch jede Menge Schwächen. So muss man sich fragen, warum Bonds Widersacher in fast jedem Raum explosive Gegenstände wie zum Beispiel Gasflaschen bunkern. Und die KI der Gegner und das Leveldesign sind ziemlich einfach und flach gehalten. Verlaufen kann man sich praktisch nicht und neben den vielen Schußwechseln gibt es noch ein paar Schleicheinlagen und hin und wieder mal ein Sicherheitsterminal, dass gehackt werden will. Das war es dann auch schon.
Aber gut genug für einmal Durchspielen ist das Spiel allemal. Und wer mehr als nur ein paar Bond-Filme sein Eigen nennt, der kann sich also durchaus auch ein paar Stunden an Quantum Trost wagen. Vielleicht irgendwann als Budget-Titel oder eben aus der nächsten Videothek.












